Biografie


Der Tenor Martin Lattke (*1981) ist in Pirna/Sachsen geboren und erhielt mit sieben Jahren seine erste Gesangsausbildung. Als Knabensopran war er seit 1990 Mitglied des Thomanerchores Leipzig, wo er die folgenden neun Jahre seines Lebens verbrachte und eine umfangreiche musikalische Ausbildung genoss.

Nach seiner Chorzeit war er 1999 Mitbegründer des Leipziger Vokalquintetts Calmus, mit welchem ihn erste Konzerttourneen durch Europa und in die USA führten.
Er ist 1. Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe (2002: 1.Preis beim Internationalen Robert Schumann-Chorwettbewerb Zwickau, 2004: 1.Preis “Jugend kulturell” Hannover, 2005: 1.Preis Tampere/Finnland, 2005: 1.Preis Tolosa/Spanien) und wurde im Jahre 2002 beim Deutschen Musikwettbewerb mit einem Stipendium ausgezeichnet sowie mit dem Ensemble in die Bundesauswahl “Konzerte Junger Künstler” aufgenommen.
Von 2006 bis 2013 war er Mitglied des renommierten Vokalsolistenensembles amarcord und gastierte auf den Bühnen und Podien bedeutender Konzerthäuser und Musikfestivals weltweit. Zukünftig will er sich ganz der Solistentätigkeit widmen.

Martin Lattke erhielt Gesangsunterricht bei Gotthold Schwarz (Leipzig), bevor er nach seiner aktiven Thomanerzeit und dem Abschluß seines Studiums zum Wirtschaftsingenieur 2003 ein Gesangsstudium an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ bei Prof. Hans-Joachim Beyer aufnahm. Im Jahr 2007 erhielt er durch einen Meisterkurs bei Peter Schreier wertvolle künstlerische Impulse zur Gestaltungsweise von Johann Sebastian Bachs Passionen.
Sein Repertoire umfasst neben umfangreicher Ensemble- und Liedliteratur von der Renaissance bis zur Moderne, Oratorien und Kantaten, bevorzugt aus dem Schaffen Bachs, auch Opernliteratur.

Sein Debüt als Evangelist im Weihnachtsoratorium von J.S. Bach hatte er 2008 im „Gran Teatro La Fenice“ in Venedig unter der Leitung von Riccardo Chailly.Konzerttourneen führten ihn im Rahmen seiner sängerischen Tätigkeit mittlerweile in über 50 Länder auf allen Kontinenten der Erde (u.a. durch ganz Europa, in die USA, nach Australien, Kanada, Russland, Japan, Korea, Afrika, Mittelamerika, und in den Nahen Osten).
Höhepunkte seiner bisherigen Sängertätigkeit sind 2010 die Einspielung des Weihnachtsoratoriums für Decca mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Leitung von Riccardo Chailly, 2012 die Einspielung der Matthäus-Passion mit dem Gewandhausorchester Leipzig und 2013 die Einspielung der h- Moll-Messe mit dem Freiburger Barockorchester unter Leitung von Georg Christoph Biller auf DVD/Blu-ray.

Martin Lattke ist mit amarcord Preisträger des Echo-Klassik 2010 für die CD „Rastlose Liebe“ mit Leipziger Romantik von Schumann, Mendelssohn u.a. und Preisträger des Echo-Klassik 2012 für die CD „Das Lieben bringt groß Freud!“ mit Deutschen Volksliedern.

Zahlreiche weitere CD- und Rundfunkproduktionen dokumentieren seine künstlerische Arbeit.

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    • Repertoire


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    • Repertoireliste Lied

    • Presse


      „ . . . excellent soloists, led by Martin Lattke as the Evangelist . . . “
      (The Guardian [GB] · CD-Rezension „Weihnachtsoratorium“ · November 2010)

      „ . . . Tongebung, Artikulation und Geschmeidigkeit [rasten ein] und seine leicht, sicher, schlicht und menschlich geführte Schilderung
      der Heilsgeschichte greift nach der Seele . . . “
      (Leipziger Volkszeitung [DE] · Januar 2010)

      „Diese 5 Jungs sind Weltstars, gehören zum Erfolgreichsten, was Leipzigs Musikszene hervorgebracht hat.“
      (BILD · Oktober 2012)

      „Die fünf Sänger von amarcord, alle einst Mitglieder des Leipziger Thomanerchores und damit Bach-Interpreten bis auf die Knochen, brillieren dabei mit ihrer perfekt austarierten Stimmkraft und dem hohen Niveau ihrer Darbietungen.“
      (Fuldaer Zeitung [DE] · CD-Rezension „Bach: Die Motetten“ · November 2012)

      „ . . . einem Motettenzyklus, der lupenrein intoniert, virtuos-tänzerisch und dabei fabelhaft durchscheinend Bachs eng verwobenes Themengeflecht kredenzt.“
      (MDR Figaro [DE] · CD-Rezension „Bach: Die Motetten“ · Oktober 2012)

      „This received a refined performance, with supple rubato and an elegant tone quality.“
      (The Australian [AU] · amarcord · August 2012)

      „Dass die fünf Sänger die neuen Klangmöglichkeiten ebenso spielerisch nutzten, wie sie mit den unterschiedlichen Stilen jonglieren, die vom afrikanischen Stammesgesang bis hin zum 50er-Jahre-Sound im Bonustrack mit Götz Alsmann (namens ‚Zuckerbäcker-Remix’) als Gast reichen, daran hatte auch der legendäre Bill Hare Anteil, der die A-cappella-Szene schon seit den siebziger Jahren mit seinen Aufnahmen und Mixes begleitet – und bei dem man bei aller Spielerei auch den typischen, zugleich himmlisch reinen und doch warm geerdeten amarcord-Klang gut aufgehoben wusste.“
      (Rondo [DE] · CD-Rezension „Coming Home for Christmas“ · Dezember 2011)

      „ . . . e soprattutto le prove superlative dei fratelli Martin e Wolfram Lattke rispettivamente impegnati con i recitativi dell’Evangelista e le difficilissime arie del tenore . . . “
      (La Nazione [IT] · November 2009)

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